Ballaststoffe

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind Faserstoffe. Sie sind unverdaulich und keine Energielieferanten. Dennoch haben sie eine essentielle Bedeutung in der Verdauung.

Ballaststoffe findet man in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Sie bestehen hauptsächlich aus Zellulose, Lignin, Hemizellulose und Pektin. 

Doch welche Bedeutung haben dann diese Stoffe?

Diese Stoffe dienen als Füllstoffe und Quellstoffe, sie haben einen längeren Aufenthalt im Magen, wodurch ein längeres Sättigungsgefühl hervorgeht. Überschüssige Magensäure wird gebunden so dass weniger Kohlenhydrate über die Darmschleimhäute aufgenommen werden können und somit weniger Zucker in die Blutbahn gelangt. Somit dient es als gute Prävention vor Diabetesund Adipositas3.

Zudem bewirken Ballaststoffe im Darm, durch das hohe Quellvermögen ein vergrößertes Stuhl-Volumen. Der Darm wird dadurch bestens zur Bewegung angeregt. Es liegt eine eine verkürzte Passagezeit vor. Darm-/Rektumkrebsrisiko, Koprostase (Verstopfung) und Hämorrhoiden werden somit reduziert3. 

Auch binden Ballaststoffe Gallensäuren, so dass die  Cholesterolkonzentration im Körper gesenkt werden kann. Folglich können Herz-Kreislauferkrankungen (koronare Erkankungen und Hypertonie)und Dyslipoproteinämienreduziert werden. 

Auch für die eigenen Darmbakterien bieten Ballaststoffe die Nahrungsgrundlage. Dadurch können die eigenen Bakterien B12 und Vitamin K erzeugen. Hier ist die Rede von einer gesunden/guten Darmflora1.

Wo stecken Ballaststoffe drin2?

·     Vollkorn

·     Obst

·     Gemüse 

·     Hülsenfrüchte

Täglicher Bedarf von Ballaststoffen2:

·     Mindestens 30 Gramm2

 

Quellen:

(1)  Unbekannt: Vollwert. Verlag Sigloch in Künzelsau, 1990, S.24

(2) Amboss GmbH, https://www.amboss.com/de

(3) Deutsche Gessellschaft für Ernährung; https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/ws/ll-kh/10-Zusammenfassung-der-Ergebnisse-DGE-Leitlinie-KH.pdf